South Africa Safaris told in a German Blog!!!....? 1

South Africa Safaris told in a German Blog!!!….?

South Africa Safaris told in a German Blog!!!....? 2This blog is a bit different namely as it is in German! One of our tour guides, Andree, went on our “World in One Country Safari” recently. He wrote a story about this safari in German, apparently it is too good to translate as it will loose its sentiment – so if you can read German then read on… For the English readers out there – the “World in One Country Safari” includes the Kruger National Park, Mpumalanga Panorama Route, Swaziland, Zululand, Drakensberg mountains, Garden Route & Karoo, Cape Town. To find out more about this safari – click here!

Approach into Summer – Ankunft im Sommer

Flughafen O.R. Tambo in Johannesburg, Ende November 2008, 16 Grad Celsius und Nieselregen – was für eine Enttäuschung. „Wir wollten genau dieses Schmuddelwetter für ein paar Tage hinter uns lassen“, hadert Marita aus Hamburg und kramt kopfschüttelnd ihre Jacke aus der Reisetasche. Tour-Guide und Fahrer Rhino versucht die Norddeutsche und die 16 erwartungsvollen Mitreisenden zu beschwichtigen: „Keine Bange, ihr werdet in den nächsten drei Wochen noch ordentlich Sonne tanken können“.

Auf dem Weg in Richtung Osten nach Pilgrims Rest hilft dem Reiseführer zunächst die Müdigkeit der Passagiere nach elfstündigem Flug von Deutschland. Im Vorbeiflug verschwinden die fruchtbaren Felder Mpumalangas immer wieder in dichtem Nebel. Und es dauert nicht lange bis alle Fahrgäste auf ihren Sitzen im bequemen Toyota Landcruiser in den Schlaf sinke n.

Ankunft bei den Mac Mac-Falls und noch immer hüllt sich die Landschaft in dickes Grau. Auch die Aussicht aus dem nur wenige Kilometer entfernten „Fenster Gottes“ – dem gods window  – entpuppt sich eher als Blick in eine Waschküche mit waberndem Dampf. So binden weniger die Wasserfälle oder spektakuläre Felshänge das Interesse der Gruppe. Ruth hat in einem Busch nahe dem  Aussichtspunkt einen kleinen grünschillernden Vogel mit langem gebogenem Schnabel entdeckt. Auf Rhinos Erklärung, dass es sich dabei um einen Malachite Sunbird handelt, erwidert Ruth prompt: „Na wenn es ein Sunbird ist, dann wird wohl auch die Sonne auf unserer Tour nicht mehr lange auf sich warten lassen.“

Christel aus Ilmenau in Thüringen steht später staunend vor einem üppig blühenden Laternen-Busch. Ihr haben es besonders die vielfarbigen Blüten, Blumen und Sträucher angetan. Im warmen Novemberregen entfaltete sich im Hochland von Mpumalanga ein duftendes Farbenmeer. Die Fülle und Wucht von Farben und Namen der Pflanzen beeindruckt Christel. Vor einer über und über in Purpur getauchten Jacaranda bleibt sie fragend stehen: „Wie hieß dieser Schakalaka-Baum gleich nochmal?“

South Africa Safaris told in a German Blog!!!....? 3Rhino antwortet geduldig, erklärt in den folgenden Tagen auch ausführlich wie Antilopen ihre Jungen aufziehen, wie und wann der einsetzende Sommerregen scheinbar unfruchtbare Landschaften aufblühen lässt oder warum beispielsweise die brutfaulen Weibchen der African Jacana so einen schlechten Ruf haben. Inge aus dem Allgäu, die mit ihrer Kollegin und Freundin Babsi unterwegs ist, stellt bei einer Wanderung über die sattgrünen Hänge in den fast 3 000 Meter hohen Drakensbergen fasziniert fest: „S‘ ist genauso scheen wie bei uns dahoam.“

Eine besondere Frage vermag allerdings auch der aus Bayern stammende Naturliebhaber  nicht beantworten. Stundenlang beobachtet die Gruppe auf ihrem Safari-Drive Elefanten-Herden. Wie sie an saftigen grünen Blättern weiden, mit ihren langen Rüsseln sanft ihren Nachwuchs in die richtige Spur dirigieren oder sich beim Machtkampf in den Bachelor-Herden hitzige Kopfduelle liefern. Bis zu 200 Kilo Grünzeug vertilgt so ein Gigant pro Tag und trinkt bis zu 150 Liter Wasser. Das muss irgendwie wieder raus. Einer der grauen Riesen stülpt seine Genitalien aus und entlässt einen mächtigen Urinschwall. Andächtig zuschauend fragt die Hamburger Krankenschwester Susanne mitten in die Stille: „Gibt es eigentlich auch sechsbeinige Elefanten?“ Darauf kann sich selbst der erfahrene=2 0Tour-Guide Rhino ein herzhaftes Feixen nicht verkneifen. Die Herde draußen vor dem vor dem Auto ignoriert das Gelächter und grast nach einem kurzen Aufblicken friedlich weiter.

Aufregung und Spannung bleiben der Reisgruppe erhalten. Denn mittlerweile nähert sich die Reise Coffee Bay am Indischen Ozean. Katja und Marion, zwei Ärztinnen aus Bremen, hatten schon tags zuvor beim Besuch in einem traditionellen Zulu-Dorf den Medizinmann um schönes Wetter für den Badestrand ersucht. Doch ausgerechnet bei Ankunft an der Küste entlädt sich ein gewaltiges Gewitter.  Am nächsten Morgen sind die grauen Wolken verzogen. Der Blick schweift vom sonnenüberstrahlten Ufer über riesige Wellen. Weit draußen vor der Küste tummeln sich Wale. Mit dem Fernglas lässt sich gut beobachten, wie sich ihre massigen Körper zum Atmen majestätisch aus dem Wasser  heben.

Über die waldreiche Garten-Route, Oudtshoorn und das Weinland führt die Tour endlich nach Kapstadt. Glühend strahlt die Sonne über dem 1067 Meter hohen Tafelberg, dem Wahrzeichen der Kap-Metropole. Im Schatten eines Sonnenschirms sinniert Brigitte, mit fast 70 eine der Älteren in der Gruppe, über den Verlauf ihrer Fahrt durch Südafrika. Schließlich sagt sie zu Rhino: E2Unterwegs wurde uns ja nicht nur wettermäßig allerlei geboten. Jetzt verstehe ich auch, warum ihr die Tour ‚World in one country‘ genannt habt“. (Aufgeschrieben von Andree Merbt im Dezember 2008).

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