Malawi begrüßt Giraffen nach historischer Translokation

African Parks, die gemeinnützige Naturschutzorganisation unter der Leitung von Prinz Harry, hat gerade die historische Verlegung von dreizehn Giraffen in das Malawi Majete Wildtierreservatangekündigt. Es ist die erste Einführung dieser Art in einen der Nationalparks oder Reservate Malawis.

Die Aufgabe war monumental, mit monatelanger akribischer Planung, um die Gesundheit und Sicherheit der Tiere zu gewährleisten. Neun der Giraffen kamen aus einem privaten Reservat in Südafrika und wurden beachtliche 2500 km auf dem Landweg nach Malawi gebracht, während vier weitere aus einer privaten Sammlung in Malawi gebracht wurden.

Craig Hay, der Parkmanager des Majete Wildlife Reserve, bemerkte: Majete besitzt den idealen Lebensraum für Giraffen sowie den notwendigen Schutz, um ihnen und allen anderen Wildtieren hier die nötige Sicherheit zu bieten. Wir hoffen, eine gesunde Bevölkerung zu schaffen, um die Biodiversität hier zu erhöhen und den Tourismus zu fördern, um den wirtschaftlichen Wert von Majete für die lokale Bevölkerung zu erhöhen, und gleichzeitig die regionalen Bemühungen zur Erhaltung dieser großartigen Art zu unterstützen. Seit fünfzehn Jahren treibt unsere Partnerschaft mit dem DNPW (Department of National Parks and Wildlife) die Entwicklung von Majete von einer ausgelaugten Landschaft zu einem pulsierenden Ökosystem voran und bringt die berühmtesten Säugetiere Afrikas zurück nach Malawi, wo Menschen aus aller Welt und vor allem Malawier ihr eigenes Natur- und Wildbestand genießen und nutzen können.

Obwohl die Länder des südlichen Afrikas eine gesunde Anzahl von Giraffen besitzen, trifft das selbe leider nicht auf Malawi zu. Mit lediglich circa ein Dutzend Tieren dieser Spezies, innerhalb der Landesgrenzen, vor dieser historischen Translokation. Es wird gehofft, dass die Ankunft dieser majestetischen Tiere eine nachhaltige Bevölkerung schaffen wird, die in den kommenden Jahren damit beginnen kann, sich zu vermehren und die Bevölkerung weiter zu vergrößern.

African Parks verwaltet das Majete Wildlife Reserve seit 15 Jahren in Partnerschaft mit dem DNPW Malawis, und in ihren gemeinsamen Bemühungen wurden zahlreiche andere Arten wieder eingeführt, darunter Spitzmaulnashörner im Jahr 2003, Elefanten im Jahr 2006 und Löwen im Jahr 2012. Das einst degradierte Reservat beherbergt heute die Big Five sowie eine gesunde Population zahlreicher anderer Arten. Und die Organisation ist zu Recht stolz auf ihren Rekord gegen Wilderei, bei dem keine Nashörner oder Elefanten zum Opfer fallen, seit sie auf der Hut sind. Die Leistung zahlt sich aus, denn der Tourismus stieg gegenüber dem Vorjahr um 14%.

Veröffentlichung: Atta
Veröffentlicht: 07 Dezember 2018
Artikelquelle anzeigen: Lonely Planet

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