Lake Mburo Nationalpark, Uganda

Das Mosaik der Lebensräume zieht Säugetier- und Vogelarten an, die sonst nirgendwo in Uganda zu finden sind.

Der Lake-Mburo-Nationalpark umfasst ein ausgedehntes Feuchtgebiet, das ein einzigartiges und vielfältiges Ökosystem bildet. Der Park erhält durchschnittlich 800 mm Niederschlag pro Jahr, der die Seen und Sümpfe im gesamten Park speist. Das Mosaik der Lebensräume zieht Säugetier- und Vogelarten an, die sonst nirgendwo in Uganda zu finden sind. Von Akazienwäldern über Sümpfe bis hin zu Grassavannen und Seen beherbergt der Park eine Vielzahl von Wildtieren.

Der grüne Akazienwald, der die Seen umgibt, bietet 68 verschiedenen Säugetierarten Unterschlupf, darunter Zebra, Topi, Warzenschwein, Büffel, Impala, Roan, Leopard, Hyäne, Schakal und die letzte überlebende ugandische Elandpopulation. Im Jahr 2015 wurden 15 Rothschild-Giraffen in den Park eingeführt, so dass nun über 30 Giraffen in den Ebenen leben.

Die Vogelwelt rund um die von Sümpfen gesäumten Seen ist sehr reichhaltig, und im Park wimmelt es von 310 registrierten Vogelarten, darunter 60 spezialisierte Wasservögel. Zu den Vögeln auf offenem Wasser gehören der Rosapelikan, der Schlangenhalsvogel, die Weißflügelseeschwalbe und der Kormoran. Zu den See- und Sumpfvögeln gehören Fischadler, Graufischer, Afrikanischer Flossenfuß, Weißrückenreiher und Nachtreiher.

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